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Odenwälder Pilot-Projekt- Sammelsystem für leere Druckerpatronen
Kräfte bündeln, so lautet die Devise - wie oft ist dieser Satz in der Welt der modernen Kommunikationstechnologie zu lesen oder zu vernehmen. Der Odenwaldkreis geht hier gern mit gutem Beispiel voran und setzt dieses Gebot um, wo immer die Chance dazu gegeben ist. Praktisches Beispiel dafür ist der Umweltschutz. Die gebündelten Kräfte: Der Odenwaldkreis als Schulträger, die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) sowie das Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- und Datenservice als Ideengeber und -träger dieser konzentrierter Aktion.
Die deutsche Gesetzgebung verlangt im Allgemeinen wie im Besonderen zur Schonung natürlicher Ressourcen die Kreislaufwirtschaft zu fördern und dir unweltverträgliche Beseitigung von Abfällen sicherzustellen. Genau darauf lenken die Initiatoren einer individuellen, aber wirkungsvollen Unweltschutz-Aktion ihr Augenmerk : Zur Entlastung der Umwelt entsorgen sie Tintenpatronen und Tonerkartuschen.
Die von dem Bad Königer Unternehmen Hotz Kommunikations- Datenservice aufgegriffene Idee wurde von Geschäftsführer Rainer Hotz dem Geschäftsbereich Wirtschaftsservice der OREG vorgestellt. Deren Geschäftsführer Jürgen Walther und Bereichsleiterin Gabriele Seubert waren sofort davon angetan und unterstützten das Vorhaben in den zurückliegenden Wochen. Abgerundet wurde das Ganze durch die Zusage von Integra-Geschäftsführer Detlev Blitz: Die Integra übernimmt für dieses Umwelt-Projekt die Logistik, sprich das Einsammeln der vollen Behälter.
Die Firma Hotz führt die leeren Druckerpatronen einer fachgerechten Entsorgung zu, legt den Schwerpunkt dabei auf der Rohstoff-Sicherung durch Trennung der Bestandteile und Wiederverwendung. Erstes Ziel ist nicht die Entsorgung gebrauchter Tonnerkatuschen und Tintenpatronen, sondern die Rückführung wertvoller Rohstoffe an die Recycling-Industrie zur Wiederaufbereitung. Geschäftsführer Rainer Hotz versicherte: " Alle von uns angenommenen leeren Toner und Tinten werden wieder verwendet".
Mittlerweile hat durch die Initative der Firma Hotz dieses Projekt im Odenwaldkreis zunächst eine sehr gute Resonanz bei den Firmen gefunden, die ersten einhundert Sammelbehälter wurden in den letzten Wochen und Monaten bereits ausgeliefert. Besonders angetan zeigte sich auch die Inhaber Ursula und Rainer Hotz sowie deren Sohne als Projekt-Verantwortlicher von der Unterstützung der Odenwälder Kommunen.
So stehen bereits in den Rathäusern in Bad König, Erbach, Rothenberg, Beerfelden, Hesseneck, Fränkisch-Crumbach, Brensbach, Brombachtal sowie Höchst seit vergangener Woche die ersten Sammelbehälter. Auch die Gemeinde Lützelbach sowie Mossautal haben bereits ihre Zustimmung signalisiert, so dass auch die Bürgerinnen und Bürger damit eine Anlaufstelle haben.
Interessierte finden weitere Informationen im Internet unter www.druckerpatrone-ade.de sowie Montags bis Freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr über die eigens eingerichtete Service-Line 0180 / 5 00 99 85 .
